Greece – Day one

Tag 1 – Griechenland

Man glaubt es kaum, aber Sakura und ich waren noch nie in Griechenland geschweige denn in Albanien gewesen. 2018 war das Jahr unserer Europareisen. Im Mai waren wir bereits in Schottland gewesen und für den Sommer hatten wir uns Griechenland und Albanien vorgenommen.

Planung

Eine Freundin brachte mich auf die Idee mir mal Albanien anzusehen. Bis dato war Albanien überhaupt nicht auf meiner Bucket List gewesen. Ich erzählte ihr, dass ich noch irgendwo hin will, aber es finanziell günstig bleiben musste. Sie war einige Jahre zuvor in Montenegro gewesen und fand es dort unfassbar schön. Sie hörte auch, dass Albanien auch reizend sein musste und so recherchierte ich ein wenig. Es blieb bei „ein wenig“, allerdings hatte Sakura nichts dagegen einzuwenden. Vor Allem nicht, nachdem ich ihr eröffnete, einfach Griechenland aufgrund der Nähe zu Albanien, mit anzuhängen.

Flüge direkt nach Albanien gehen eher über die Hauptstadt Tirana, im Norden des Landes, aber wir wollten Sonne und Strand, daher suchten wir uns die Hafenstadt Saranda aus, welche gut mit der Fähre von der griechischen Insel Korfu aus zu erreichen ist. Und natürlich gab es günstige Flüge von Deutschland direkt nach Korfu.

Da wir natürlich Kultur und Entspannung kombinieren wollten, hatten wir uns die Bergstadt Gjirokastra zu Anfang unseres Abenteuers ausgesucht. Der Urlaub sollte spontan sein, daher hatten wir nur die beiden ersten Hotels im voraus gebucht. Danach war alles offen~

Abflug

Koffer waren gepackt, das traditionelle Mägges Essen vor Abflug verzehrt und voller Vorfreude bereit für den Abflug – die Verspätung unseres Fluges konnte uns die Freude auch nicht nehmen. Wir starteten also verspätet von Frankfurt und landeten etwa drei Stunden später mit einer Zeitdifferenz von +1 Stunde auf der griechischen Insel Korfu. Schon beim Anflug konnten wir die traumhaftschönen Strandabschnitte der Insel bewundern – ein Vorgeschmack auf das was kommen würde, wenn wir aus Albanien zurück kämen. Denn auch unser Rückflug würde von Korfu aus gehen.

Der Hafen

Angekommen fotografierten wir uns den Busfahrplan von und zum Flughafen ab um bei der Rückfahrt nicht erst noch googeln zu müssen. Den Bus nahmen wir dann auch um die Stadt und zu unserem Hotel zu kommen. Alles ziemlich easy. Wir hatten uns natürlich ein Hotel in der Nähe des Hafens gesucht um früh am Morgen direkt nach Saranda – Albanien zu kommen. – Aber erst einmal einchecken, ausruhen und etwas zu essen suchen!

Eigentlich hatten wir ja vor, unsere Tickets direkt am Hafen zu kaufen. Doch daraus wurde nichts – der Ticketverkauf war bereits zu, weswegen wir uns auf den Weg machten ein Reisebüro aufzusuchen, die Gott sei dank, überall in der Nähe des Hafens zu finden waren. Eine Überfahrt von Korfu nach Saranda kostete in 2018 20,00 € pro Person. Nachdem das Wichtigste erledigt war suchten wir uns ein Restaurant in der Nähe aus um uns typisches Gyros mit Pita zu gönnen.

Die Hauptstadt

Die Insel teilt sich ihren Namen mit ihrer Hauptstadt und natürlich mussten wir sie uns zumindest einmal kurz gesehen haben. Die Abendsonne war angenehm und auch die Meeresbrise tat ihr übriges um die entspannte Atmosphäre in der Stadt abzurunden. Die Pflastersteine waren teilweise sehr glatt, also bitte aufpassen.

Natürlich mussten wir an einem vielversprechenden Café halt machen. Es stellte sich später heraus (um genau zu sein, jetzt…), dass es sich um ein sehr bekanntes Loukoumades Laden handelte. Loukmades sind frittierte Teigbällchen die eigentlich als Süßspeise gelten, aber auch mit deftigen Zutaten befüllt werden können. Wir kehrten als im Stazei Meli ein, welches perfekt mitten in der Stadt an einer der Hauptfußgängerwege liegt. Es war so köstlich, dass ich wieder Heißhunger darauf bekomme…

Je dunkler es wurde, desto belebter wurde die Stadt mit ihren unzähligen Souveniershops und Fisch-Pediküre-Spas. Falls ihr also müde Füße bekommen solltet und euch sowieso eine Pediküre gönnen wollt – Immer hereinspaziert. Viel von den Sehenswürdigkeiten haben wir nicht gesehen – bis auf die „Neue venezianische Festung“ die kaum zu übersehen ist. Von dort oben soll der Blick auf die Stadt lohnenswert sein – so hab ich gelesen.

Die Anlegestellen

Pünktlich zur Blauen Stunde spazierten wir am Rand der Stadt an den vielen Anlegestellen entlang. Es war dort kaum etwas los und die Stimmung war sehr friedlich und entspannt. Von dort aus hat man auch einen guten Blick auf die Neue venezianische Festung (was ein Name…). Wir spazierten den Weg zurück zum Hotel und kauften noch schnell in einem Supermarkt Wasser und Snacks für die Überfahrt am nächsten Morgen.

Der Abend war noch nicht ganz rum… Denn im Hotel durchsuchte ich alle meine Taschen und den Koffer – ich war auf der Suche nach meiner Kreditkarte. Irgendwann gab ich geschockt auf – ich hatte sie wahrscheinlich in Deutschland am Flughafen verloren… Wie man sich verhält? Man bleibt ruhig und ruft sofort die Kreditkartenbank an um die Karte zu sperren und sich eine Neue zuschicken zu lassen, es gibt auch den Service sich eine Kreditkarte oder Bargeld per Kurier ins Ausland zukommen zu lassen, denn nicht jeder hat eine Reisebegleitung die einem Geld leihen kann oder will. Die Sperrung der Karte geht übrigens in den meisten Fällen auch online… Soviel zum ersten Tag des Urlaubs…

Bis zum nächsten Post! Shizuka 静

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