Thailand Diary – Day 3

Tag 3

Nur am Wochenende hat der größte Markt des Landes geöffnet – der Chatuchak Markt. Früher als meine Familie fast jedes Jahr gemeinsam Urlaub machten, schleppte unsere Mutter uns dort hin. Damals konnten wir es kaum genießen und es gab lustige Bilder wie wir in der prallen Mittagssonne litten. Und doch ist es ein Besuch immer Wert.

Frühstück

Ich hatte tags zuvor den anderen bereits angekündigt, dass wir früh los gehen würden um auf den Markt zu kommen. Ich wusste, dass die Mittagssonne einigen von uns Probleme bereiten würde. Daher war es nur logisch Frühs aufzubrechen. Doch zuvor – Frühstück! Die Jungs wollten nichts frühstücken, also gingen Angel und ich gegenüber etwas essen. Tom Yam Goong Special (bekannteste thailändische Nationalgericht – Pilz-Garnelen-Suppe) mit mehr Add-ons als gewöhnlich und auch roter, für Angel und klassisches Pad Thai (gebratene Reisnudeln). Kein klassisches Frühstück – aber wir waren im Urlaub!

Chatuchak Market

Nach dem Essen sammelten wir die Jungs ein und machten uns auf dem Weg zum Markt. Von unserer Haltestelle Chit Lom ging es mit der BTS Bangkok Skytrain zur Haltestellt Mo Chit. Das Areal den der Markt einnimmt ist 1,13 qkm (oder 113 Hektar) groß. Daher gibt es auch mehrere Eingänge. Der Markt bietet außer Kleidung, Dekoartikel, Möbel, Haushaltsgegenständen und Snacks auch Haustiere und kleine Nutztier an (leider werden sie dort kaum Artgerecht präsentiert und wirken meist apathisch oder verstört. Daher gibt es von mir auch keine Bilder dazu.)

Wenn man gut feilschen kann, kann man dort durchaus auf Schnäppchenjagd gehen. Je größer die Menge der Ware die man an einem Stand kauft, desto günstiger ist es natürlich. Daher war es für meine Mutter früher ein Muss dort hin zu gehen, da sie früher ein Geschäft für asiatische Lebensart führte.

Hier einige der Impressionen:

Natürlich darf auf solche einem großen Markt nicht an Erfrischungen und Stärkungen geben! Besonders beliebt ist dort die Kokossuppe mit den Wasserkastanien (=Taptim Grob) die sich meine Familie immer nach einem Marktgang gönnt. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, konnte ich dem Pandaneis, dem Kokoseis mit süßem Klebreis und Kondensmilch und dem Taptim Grob – welcher ja schon Tradition ist – nicht widerstehen. So viele Desserts an einem Tag hatte ich bis dato noch nie gegessen.

Abendessen

Wir hatten uns aufgeteilt uns aber an der Turmuhr wieder verabredet, damit wir gemeinsam zu Abend essen konnten. Diesmal gingen wir an die andere BTS Station um etwas mehr von der Stadt zu sehen. Leider sind die Flüsse und kleinen Seen (eher Tümpel) der Stadt nicht sehr gepflegt. Die Wasserläufe und Teiche der Parks hingegen sind meist sauber, doch die an den Straßen sind fast ausnahmslos zugemüllt. Dass Thailand ein Problem mit der Müllentsorgung hat, ist kein Geheimnis. Und das ist leider auf den Inseln noch viel schlimmer, dazu aber später mehr.

Der Skytrain von Saphan Khwai zur Station Siam, an dem das MBK Center (Mahboonkrong Center) liegt. Ich hatte Lust auf japanisch. Daher führte ich meine Freunde zur Restaurantkette „Fuji“, dem Lieblingsrestaurant meines Vaters. Wobei die meisten meiner Reisebegleitung dem Streetfood deutlich mehr zugetan waren. Das Flair auf den Straßen ist einfach viel freundlicher, fröhlicher und irgendwie freier. Ab und zu kann man sich aber auch mal einen Abstecher in ein schickes Restaurant gönnen.

Da wir am Abend davor das MBK Center nur von Außen betrachten konnten, bummelten wir zur später Stunde noch etwas in den oberen Stockwerken herum. Dabei stieß ich auf einen Massagesalon den ich euch unbedingt empfehlen muss. Er befindet sich im siebten Stock des Einkaufszentrums. Dort hatte ich die aller beste Massage überhaupt! Einige von uns gönnten sich eine halbstündige Fußmassage – sehr zu empfehlen nach einem anstrengenden Marktausflug.

Bei einer traditionellen Thaimassage ist noch zu erwähnen, dass diese ohne Öl gemacht wird. Der ganze Körper wird dabei geknetet, gedehnt und gestreckt – das tut teilweise sehr weh. Daher sollte man dem Masseur auch immer sagen, dass es nicht mehr geht oder er es sanfter angehen soll. Wenn man sehr empfindlich ist, sollte man nach einer Ölmassage fragen. Ich bevorzuge aber die traditionelle Art. Man bekommt entweder was luftiges zum anziehen oder wird mit einer Decke massiert, da kein direkter Hautkontakt notwendig ist. Falls ihr sehr verspannt seid, kann es vorkommen, dass ihr am darauffolgenden Tag Muskelkater habt – bitte im Hinterkopf behalten und richtig planen, vor allem wenn ihr mit dem Rucksack unterwegs seid!

Am nächsten Morgen schon, sollte es weitergehen. Ein Zwischenstop in Hat Yai und weiter auf die Insel Koh Lipe!

Hattet ihr schon mal einen Thaimassage? Wie waren eure Erfahrungen? Schreibt mir auch gerne, falls Ihr Fragen oder Anregungen habt. Ich würde mich sehr freuen!

Eure Shizuka 静

Vorheriger ArtikelScotland Diary – Day 3 (Part 2)
Nächster ArtikelNew Design 3.0

Related Stories

Discover

Travel: Thailand

Thailand Für den ein oder anderen dürfte Thailand kein unbeschriebenes Blatt sein. Und auch für...

Thailand Diary – Day two (Part 1)

Tag 2 (Teil 1) Der vorige Tag ging ziemlich lang, da die anderen sehr euphorisch...

Japan 2014 – Day three

Tag 3 Shu gab uns bei unserer Ankunft bei sich nicht nur getrennte Zimmer, sondern...

Japan 2014 – Day one (Part 2)

Tag 1.2 Ich hab mich doch dazu entschieden noch einen Japan-Diary-Eintrag zu verfassen, bevor ich...

Iimori Patisserie & Restaurant

Iimori Patisserie & Restaurant Am Sonntag waren Sakura und ich bei Iimori essen oder besser...

Japan 2014 – Day ten

Tag 10 Der Tag an dem wir den ganzen Tag in Osaka verbrachten und tatsächlich...

Comments

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here