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~Japan Diary – Day twentythree (Final)

Tag 23 (Letzter Tag)

Nun nähern wir uns doch tatsächlich dem letzten Japan Tagebuch Eintrag. Hoffentlich kann ich bald ein #2 schreiben. In jedem Fall möchte ich dieses Land noch einmal besuchen und noch mehr erleben. Denn auch am letzten Tag hatte ich kein Heimweh. Im Gegenteil, ich wollte unbedingt noch länger bleiben. Und fast wäre es dazu gekommen~

Wir hatten wie im letzten Beitrag schon erwähnt, bereits angefangen zu packen. Bis 12 Uhr mussten wie unser Zimmer bei Hiroto und Mireia räumen. Die Koffer durften wir aber im Haus stehen lassen bis wir zum Flughafen mussten. Shu hatte uns empfohlen noch Nakano zu besuchen und uns dort noch letzte Souvenirs zu besorgen.

Taifun Warnung

Wir hatten Tags zuvor bereits von Unwetterwarnungen gehört und als wir aufwachten hatte es auch schon angefangen wie aus Eimern zu regnen. Für die Reise hatte ich extra eine dünne Regenjacke eingepackt bei dem ich schon dachte es unnötig mitgenommen zu haben. Doch das hatte bei dem Regen der da runterkam kaum einen nutzen. Denn nur wenige Minuten von unserer Unterkunft zur Metrostation waren meine Schuhe und meine Hose klitschnass. Als Trost gönnte ich mir einen Erdbeermochi, der so weich war, dass man dachte in eine Wolke zu beißen. Wirklich lecker!

Nakano Broadway

Der Stadtteil Nakano liegt nordwestlich von Shinjuku und ist einfach mit dem Zug zu erreichen. Wenn man aus dem Bahnhof kommt sieht man direkt die überdachte Einkaufsstraße (Shotengai genannt) die zum Nakano Broadway führt, welches das Einkaufszentrum ist. Da ich an den letzten Tagen so gut wie kein Bargeld mehr bei mir hatte und das nicht ganz so gut war um noch einige Souvenire zu kaufen, war ich mehr als nur glücklich einen 7Eleven Automaten im Einkaufszentrum gefunden zu haben. Meine Kreditkarte wurde nämlich nicht von allen Bankautomaten akzeptiert. Ich mochte den 24-Stunden-Supermarkt schon seit meinen Thailand Urlauben mit meiner Familie, aber seit dem Japan Urlaub wurde es sozusagen zu meinem Retter in der Not. Ihr wisst ja nicht wie sehr ich mich gefreut habe einen Automaten gefunden zu haben… Vielleicht sieht man es ja im Foto.

Wenn man nach dem Nakano Broadway googlet bekommt man viele Bilder von Mangarake Shop. Dieser ist nicht zu übersehen wenn ihr durch den Broadway schlendert. An der Infothek gibt es natürlich auch einen Lageplan, falls ihr wenig Zeit habt und nur bestimmte Läden abklappern wollt. Einen Raritätenshop gibt es natürlich auch, sowie Puppenshops wo ihr euch mit allen möglichem eindecken… Highlight für mich waren die BJDs (Ball Jointed Dolls) die so lebendig aussehen! Aber da ich kein Händchen zum bemalen noch das nötige Kleingeld dafür besitze, hab ich sie im Schaufenster gelassen. Stöbern könnt ihr, finde ich, sogar besser als in Akihabara, wo die Läden so klein sind… und ab und zu voll. In Nakano fühlt man sich weniger beobachtet oder bedrängt und kann schauen und stöbern wie man gerade Lust hat. Ich glaube es war auch etwas günstiger. Mein Schnäppchen! Ein Yami no Matsuei Artwork File (Book ist es nicht… denn es ist nicht gebunden. Es sind Bilder drin. Ich hab mich mega gefreut, da der Manga ja schon so alt ist! Und ich nicht erwartet habe, es zu finden.) Leider weiß ich nicht mehr, wie viel es gekostet hat… aber nicht viel!

Ramen ist nicht gleich… Ramen?!

Wir mussten zu unserem Leidwesen feststellen, dass nicht jedes Ramen gleich Ramen ist. Also schon, aber es gibt verschiedene Ramenarten. Und zwar die japanische und die ursprünglich chinesische. Beide Sorten werden natürlich in Japan auch verkauft und sind in der Konsistenz und im Geschmack grundverschieden. Am Tag zuvor hatten wir japanisches Ramen gehabt und wollten uns, da es so exzellent gemundet hatte, noch einmal gönnen. Leider erwischten wir einen chinesischen Nudelsuppen Laden. Was der Unterschied ist, fragt ihr euch?

Nun, die japanischen Ramennudel sind dicker, und etwas weicher als die chinesischen. Vielleicht kann man es in den Bildern erkennen. Die chinesischen Nudeln sind dünner und auch etwas härter. Man könnte sagen, sie sind Al dente. Was man aber auf jeden Fall erkennen kann ist Sakuras nicht sehr erfreuten Anblick beim Essen der Ramen.

Auf nach Narita Aiport

Nach unseren Ausflug nach Nakano sind wir zurück nach Nishi-Shinjuku um unsere Koffer abzuholen und uns nach Narita zu begeben. Noch einmal mit Sack und Pack japanische Treppen herunterstolpern, in den Taifunregen und noch einmal die tokyoter Metro benutzen. Auf dem Weg zum Flughafen hat Sakura noch eine kurze Bekanntschaft mit einer Schlafenden gemacht – was recht häufig in Japan vorkommt. Die Menschen schlafen recht wenig in ihrem Bett oder Futon. Dafür gibt es Powernapping auf dem Weg, während und nach der Arbeit.

Ein letztes Mal kosten

Ich liebe Curry! Und das japanische Curry mit Katsu (so ähnlich wie unser Schweineschnitzel) hat es mir einfach angetan. (Hier nachzukochen: Katsu Kare Rezept) Wir waren recht spät dort. Der Kellner hatte uns bereits vorgewarnt, dass sie bald schließen würden, wir uns aber gern noch etwas bestellen konnten. Was wir natürlich auch taten. Das Restaurant im Flughafen war direkt an unserem Gate, daher konnten wir beobachten ob die Menschenmenge sich bewegte oder nicht. Zu meinem Leidwesen, kam mein Curry recht spät… und das Umeshu Soda schmeckte nicht wie sonst… Und kaum hatte ich angefangen zu essen bewegte sich die Menschenmenge… Also schnell noch das was ging heruntergeschlungen und raus. Draußen allerdings, hatte das Gate noch nicht aufgemacht. Dementsprechend sauer war ich natürlich. Nicht dass meine Laune schon etwas in den Keller gegangen war, weil wir Japan verlassen würden – aber nein, mein Essen konnte ich auch nicht aufessen. (Ich mag kein Flugzeugessen – außer das Frühstück.)

Flug zurück nach Deutschland über Dubai

Vom Flugzeug aus konnten wir die mächtigen Massen an Wolken über Japan sehen. Es war dunkel, aber über den Wolken erhellte der Vollmond das Meer von Wolken. Und ich konnte etwas weiter sogar einen Wolken Turm erkennen, von dem ich noch immer der festen Überzeugung bin, das Auge des Taifuns gesehen zu haben… So verabschiedete sich Japan also von uns. Ich war wirklich sehr traurig darüber, aber alles muss ein Ende haben, oder?

Wie schon auf dem Hinflug machten wir einen Stop in Dubai und stiegen aus dem A380 Airbus der Emirates. Rießiges Flugzeug! Und schön dazu. Die Triebwerke sind wirklich leise. Die etwas kürzere Reise war allerdings auch sehr angenehm. Ich kann die Emirates nur empfehlen.

Zurück in Deutschland

Und dann war unsere Reise ans andere Ende der Welt auch schon wieder beendet. Was mir als erstes auffiel, war, wie chaotisch es war am Fließband das Gepäck zu holen. In Japan gab es eine Linie um das Fließband, sodass jeder sehen konnte wo sein Gepäck war und einen Schritt vor gehen konnte um es sich zu nehmen. In Deutschland hingegen steht die Mehrheit direkt davor und versperrt, denjenigen deren Koffer eigentlich abholbreit auf dem Band liegen, den Weg. Und so einiges mehr fiel mir auf je länger ich wieder zurück war. Ich denke ein halbes Jahr habe ich mich über einige Ding in Deutschland geärgert die in Japan besser liefen – und habe meine Freunde möglicherweise damit sogar genervt. Vielleicht ist euch das auch schon passiert? Würde mich freuen eure Erfahrungen zu lesen. Lasst mir doch einen Kommentar da!

Das war´s von meinem Japan Diary! Aber seit gespannt! Es gibt noch einiges andere zu berichten.

Bis dahin!

Eure Shizuka 静

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