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~Japan Diary – Day twentyone

Tag 21

Dieser Tag wurde halb von Shu für uns organisiert. Ich wollte unbedingt ins Ghibli Museum und da Sakura kaum Filme von  Ghibli gesehen hatte musste ich sie natürlich darauf vorbereiten! Circa ein Jahr vor unserer Reise habe ich Filme ausgeliehen sodass Sakura und ich sie uns zusammen ansehen konnten. Sie liebt Zeichentrickfilme, daher war es ein leichtes sie langsam aber sicher zum Fan zu machen. Für all diejenigen die nicht wissen was Ghibli ist = Ghibli Studios ist ein japanischer Zeichentrickfilmstudio. Wahrscheinlich ist in Deutschland „Chihiros Reisen ins Zauberland“ der wohl bekannteste Film von Ghibli. Ab und zu strahlt SuperRTL einige Ghibli Filme aus. Meine persönlichen Favoriten sind „Prinzessin Mononoke“, „Das wandelnde Schloss“ und „Der Mohnblumenberg“.

Bevor wir aber zum Museum gefahren sind mussten wir uns erst einmal stärken, denn unser Einlass, welches ihr neben dem Datum festlegen müsst, war erst am Nachmittag. Unser erstes Ziel war Akihabara, wo wir göttliches super günstiges Soba aßen. Danach wollte ich mal in den „m´s“ da ich auf verschiedenen Blogs „What you should do in Akihabara“ gelesen habe, dass man einfach mal aus Spaß in den Sexshop gehen sollte. Ich war drin –  und habe den Rückwärtsgang wieder eingelegt. Wems Spaß macht~

Kurz darauf ging zum Ghibli Museum, aber zu erst sollte ich euch vielleicht erzählen wie man zu einem Ticket kommt.

Ticket

Das Ticket für den Ausflug zum Ghibli Museum sollte man im voraus planen. Denn die Karten sind ganz schnell vergriffen. 3 Monate vor dem Besuch kann man sie bereits kaufen. Ich empfehle mindestens einen Monat vorher zu buchen und darauf zu achten wann das Museum geschlossen hat (findet ihr auf der Website wenn ihr etwas herunterscrollt). Es gibt außerdem 3 Wege wie man zu einem Ticket kommt.

  1. Man ist in Deutschland und wählt den etwas aufwendigen Weg. Und zwar geht dass dann über ein Büro in Deutschland. (Link wie man das anstellt hier auf Englisch.)
  2. Man ist in Japan und kauft es sich über Lawson, einem Supermarkt. Zwar ist das komplett auf japanisch, aber eine englische Anleitung gibt es hier auch~ (Lawson Weg)
  3. Ihr habt einen japanische Freund, der euch das über den Lawson Weg für euch besorgt. So wie Shu für uns. Das ist natürlich der einfachste Weg.

Die Tickets sind nicht teuer (1.000 ¥ für Erwachsene) und lohnen sich alle mal, wenn man Ghibli mag.

Lage

Falls ihr euch wirklich Sorgen machen solltet wie man da hin kommt – Braucht ihr nicht. Das Museum ist in Mitaka, einer Stadt in der Präfektur Tokyo. Von Shinjuku Station aus braucht man mit dem Zug etwa 30 Minuten und wenn man dann aus dem Bahnhof geht, findet man direkt Wegweiser des Museums. Man kann ganz gemütlich zu Fuß hinlaufen und die Atmosphäre Mitakas genießen.

In ca. 15 Minuten hat man dann das Museum erreicht! Totoro, aus „Mein Nachbar Totoro“ steht im Tickethäuschen und grinst die Besucher an. Das dient nur zur Deko, denn das Ticket wird links in einem anderen Gebäude kontrolliert. Als Saura und ich dort waren, waren ziemlich viele chinesische Touristen dort, die nicht unbedingt etwas von Anstellen gehört hatten. Aber das Ghibli Personal hat das ganz gut hinbekommen.

Museum

Direkt wenn man das Gelände betritt fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Mitaka hat auch für sich bereits eine magische Ausstrahlung wie ich finde. Aber das Gebäude des Museum toppt das ganze noch einmal. Leider darf man innerhalb des Gebäudes keine Fotos machen, dafür aber wenn man sich im Freien befindet. Shu hatte mir nach meinem Japan Aufenthalt eine Aufklappkarte vom Museum geschenkt welches das Innere der Haupthalle und das Tickethäuschen am Eingang zeigt. Daher könnt ihr euch jetzt ein wenig vorstellen wie es da drin ist. Einfach magisch! Das Ticket beinhaltet außerdem einen kurzen Besuch im hauseigenem Kinosaal in dem ein Kurzfilm ausgestrahlt wird. Als Eintrittskarte bekommt man hierfür einen Filmschnitt aus einem der Ghibli Filme. Ein hübsches Andenken.

Die Haupthalle hat mehrere Treppen die in die höheren Stockwerke führen. Eines davon ist eine Wendeltreppe bei der man dann durch einen Durchgang gebückt durchgehen muss. Abenteuerlich! In der Halle an sich gibt es einen Ausstellungsraum und eben das Kino. In den weiteren Etagen gibt es Räume die mit den Skizzen und den originalen Zeichentischen bestückt sind. Auch die Fässer voller Bleistifte, kann man dort bestaunen. Andere magische Kleinigkeiten gibt es dort zu bestaunen… Ich will euch da lieber nicht zu viel verraten. Ein Besuch ist es allemal Wert!

Natürlich gibt es auch ein Café und eine Imbissbude im Museum. Dort verkaufen sie sogar Bratwurst. (Wer Ghibli kennt, weiß dass viele Filme in Europa spielen, daher ist es auch nicht allzu verwunderlich, dass sie Bratwurst verkaufen.) Sakura und ich haben uns Parfait und Kuchen gegönnt.

Der Souvenirshop war gerammelt voll mit Touristen. Leider hatten wir keine so schönen Erinnerungen daran. Was aber nicht daran lag, dass er nicht interessant war! Nein es waren eher die chinesischen Touristen, die wirklich nichts von Anstand gehört hatten. Vor allem die verzogenen Kinder nicht… Aber das ist ein anderes Thema! Plushies, Anhänger, CDs, Bücher, Kartenspiele – alles was das Ghibli-Herz begehrte konnte man dort bekommen. Die Preise sind, wie nicht anders zu erwarten, etwas gehobener. Auf für kleine Geldbeutel gibt es das ein oder andere Mitbringsel zu kaufen.

Vielleicht habt Ihr auch schon von dem Katzenbus gehört? Natürlich fehlt dieser nicht in dem Museum! Allerdings dürfen nur Kindergartenkinder diesen besteigen und herumtollen.

Das Außengelände lädt ebenfalls zum Erkunden ein. Es gibt einen Hof mit einem Brunnen, sowie eine Wendeltreppe wie in der Haupthalle auch. Voll mit Efeu kommt man sich vor als würde man wieder in eine neue Welt laufen.

Oben angekommen ist man im Film „Das Schloss im Himmel“. Natürlich fehlt der Roboter nicht. Es hatte etwas romantisches dort oben zu sein, während die Sonne langsam unter ging. Ein schöner Abschluss!

Karaoke

Kurz nach 18 Uhr verließen wir das Museum und machten uns auf den Weg, zurück nach Tokyo. Koji wartete in Shinjuku auf uns, wo wir das erste Mal in Japan ins Karaoke gingen. Wie nicht anders zu erwarten war Koji ein guter Sänger und das Lied „Nengu for you“ von Rekishi ist nun DAS Lied dass ich aus diesem Erlebnis mitnehme. (Ist ein tolles Lied ♥

Wie ihr vielleicht schon gesehen oder mitbekommen habt, gibt es in Japan „Karaoke Boxen“. Separeés in denen man allein oder mit mehreren Singen kann. Man bucht vorher schon Stunden und verlängert diese ganz gemütlich am Telefon. Für Essen und Trinken ist natürlich auch gesorgt – ebenfalls übers Telefon orderbar. (Übrigens hab ich dort das leckerste Yakisoba gegessen.) Je mehr Leute mitkommen desto lustiger wird es! Probiert es aus!

Auch in Deutschland gibt es Karaoke Bars. Bisher war ich nur in zweien in meiner Nähe. Eines in Frankfurt kommt dem in Japan sehr Nahe. Ihr müsst also nicht unbedingt nach Japan um in eine Karaoke Bar zu gehen. (Die es dort an jeder Ecke zu geben scheint~)

Und so haben wir unseren Tag verplant~

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen. Hinterlasst mir doch einen Kommentar~

Eure

Shizuka 静

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