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~Japan Diary – Day twenty

Tag 20

Noch eine Verabredung stand an! Am Tag 20 würden wir You treffen. Er hatte vor uns Odaiba zu zeigen. Danach ging es noch zum östlichen kaiserlichen Garten, dem Kokyo Higashi-Gyoen, wo ich als kostenloses Buffet für Mücken herumlief.

Odaiba

Odaiba ist eine künstlich angelegte Insel in der Bucht von Tokyo. Große Firmen wie Fuji TV haben dort ihren Sitz aber auch große Shopping Malls und Attraktionen laden zu einem Besuch dort ein. Außerdem ist dort der einzige Strand den Tokyo hat. Wir trafen You an der Shimbashi Station zum ersten Mal. Mit der Yurikamome Linie ging es dann direkt nach Odaiba.

Einen Plan was wir uns ansehen wollten hatten wir nicht… Ich hatte mir bloß in den Kopf gesetzt den originalgetreuen Gundam, den Nachbau der Freiheitsstatue und den Venus Fort zu besuchen. (Venus Fort weil ich Miyavi mit seinen Töchtern auf einem Bild auf Instagram gesehen hatte~~.) Viel war auf der Insel nicht los, was wahrscheinlich daran lag, dass wir früh dort waren. Das Wetter spielte auch nicht unbedingt mit.

Wir spazierten ein wenig herum und plauderten, lernten You besser kennen und warteten darauf, dass ein Restaurant aufmachte. Wir drei hatten nämlich alle nicht gefrühstückt. Unser Brunch bestand aus einem japanischem Menü „Katsudon“. Welches aus einer Art Schnitzel mit Ei auf Reis ist – unbedingt mal probieren! Salat, Tofu und Miso-Suppe gehört natürlich auch dazu. Wasser gab es wie gewohnt umsonst. Nachdem wir die Miso-Suppe leer getrunken hatten fanden wir kleine Muscheln darin.

Noch blieb der Regen aus und wir schlenderten über die Insel. Relativ ziellos liefen wir von einem zum anderen Ort. Das Fuji-Gebäude war eines unserer spontanen Ziele. Ganz oben befindet sich sogar ein One Piece Restaurant und einem angrenzenden One Piece Souveniershop. Für Fans sicher ein Muss, für mich nur ein kleiner Besuch um meinem Cousin was mitzubringen. Das Gebäude hat natürlich auch noch mehr zu bieten. Man kann dort ein wenig durch die Gänge laufen und sich verschiedene Dinge von Serien oder Personen ansehen. Wie ein kostenfreies Museum.

Venus Fort

Wie schon erwähnt wollte ich unbedingt zum Venus Fort weil ich Miyavi mit seinen Töchtern auf Instagram gesehen habe. Das Venus Fort ist ein Einkaufscenter im Stil einer romantischen italienischen Stadt. Die Decke ist dem Himmel nachempfunden, allerdings fand ich das nicht so berauschend. Als wir dort waren gab es eine Oldtimerausstellung. Im zweiten Stock gibt es den Brunnen mit wunderschönen Lichtinstallationen. Ansonsten gibt es viele Outlet stores und Boutiquen, allerdings hatten wir dafür kaum Augen.

Ich hatte mich kaum über Odaiba informiert aber es gibt auf Odaiba eine künstlich angelegte Onsenlandschaft – Ooedo Onsen Monogatari. Allerdings sagte Tetsu wir sollten dort nicht hin. (Habe ich in ~Japan Diary – Day fifteen bereits erzählt.) Dennoch sieht es sehr interessant aus angeblich soll eine Übernachtung dort günstiger sein als irgendwo sonst in Tokyo. Erzählt mir wie es war, wenn ihr dem Onsen einen Besuch abgestattet habt.

Es gab ansonsten nichts mehr was uns interessiert hätte. Natürlich besuchten wir kurz eine Spielhalle mit UFO-Catchern und ähnlichen. Allerdings war das auch nicht besonders interessant weswegen You vorschlug mit uns zum östlichen Palastgarten zu gehen.

Chiyoda – Kokyo Higashi-Gyoen

Der östliche Palastgarten der der Öffentlichkeit zugänglich ist befindet sich im Stadtteil Chiyoda. Wir waren am ersten Tag bereist dort aber der Garten war bereits geschlossen. (Day one ~Japan Diary – Day one (Part 2))

You erzählte, er hätte in seiner Schulzeit dort als Guide gearbeitet… Aber das war schon etwas länger her, wie wir später bemerkten. Der Regen hatte aufgehört als wir im Garten waren. Dafür kamen aber dann die wunderschönen Tigermücken angeflogen und bedienten sich an mir. Ich schien ihre Lieblingsmahlzeit unter uns dreien gewesen zu sein. You umkreisten sie lediglich, holten sich dort wohl den Appetit und landeten anschließen auf mir. Dummerweise hatte ich einen Rock und eine kurze Bluse an… daher hatten sie leichtes Spiel mit mir. Einige konnte ich noch auf meiner Haut erwischen, aber andere hatten sich währenddessen wo anders an mir festgesaugt. Nehmt also unbedingt Mückenspray mit. Nicht nur weil Mücken das Dengue-Fieber übertragen können! Damit ist nicht zu Spaßen. Erst seit letztem Jahr (2014) ist erstmals wieder das Dengue-Fieber in Japan ausgebrochen. (Auswärtiges Amt informiert hier.)

Am Eingang läuft man an längliche Gebäude vorbei. Wie You erklärte waren dies die Barracken für die Soldaten die den Palast beschützen sollten. Je höher man kam, desto höher war der Rang der dort stationierten Soldaten.

Der Garten, oder eher der Park an sich ist sehr weitläufig, hat mehrere große Wiesen auf denen sogar gepicknickt werden darf und schöne Installationen. Wie in jedem Park gibt es in verschiedenen Abschnitten Ausruhmöglichkeiten und Getränkeautomaten. Natürlich gab es dort auch einen Souveniershop mit wunderschönen Postkarten und anderen Kleinigkeiten. Unbedingt mal aufsuchen.

Wahrscheinlich lag es an dem Wetter dass wir uns alle irgendwie energielos fühlten. Aber relativ früh verabschiedeten wir uns von You und fuhren zurück nach Nishi-Shinjuku in unsere Unterkunft. Was wir danach gemacht haben will mir nicht wirklich wieder einfallen. Vielleicht war es eines dieser Abende an denen wir uns was vom 7-eleven geholt haben und früh ins Bett fielen. Wenn es mir wieder einfällt, dann editiere ich den Beitrag nochmal mit einem süßen „P.S.“.

Eure Shizuka 静

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One comment

  1. Wunderschöne Fotos & Bericht! 😀

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